Erkrankungen des Haares

Erkrankungen von Haaren und Kopfhaut sind beim Menschen nicht selten und können die verschiedensten Ursachen haben.
Für eine Haarerkrankung sind nicht nur äußere Einflüsse verantwortlich, auch bestimmte Gene können krankhafte Veränderungen hervorrufen.
Auch Hormone können an Erkrankungen des Haares und der Kopfhaut schuld sein, sie können sogar für Haarausfall sorgen.
In den meisten Fällen sind aber Umwelteinflüsse für die Erkrankungen verantwortlich. Beziehungsweise, schädliche Umwelteinflüsse können für Haarkrankheiten verantwortlich sein.

Eine dieser Krankheiten ist die Alopezie. Dabei handelt es sich um einen Haarausfall, der in verschiedenen Formen auftreten kann und dies bei Männern und Frauen.
Besser bekannt ist diese Erkrankung unter der Bezeichnung diffuser Haarausfall.

Eine weitere Erkrankung ist der sogenannte Albinismus. Dieser wird durch eine Mangelerscheinung hervorgerufen.
Im menschlichen Körper fehlt der Stoff Melanin. Die Folge ist eine Entfärbung der Haare, sie werden weiß.
in der Tierwelt spricht man dann von Albinos.

Die Hypotrichose ist eine Haarmangelkrankheit. Diagnostiziert wird die Hypotrichose in den meisten Fällen durch ein Trichogramm oder ein Hautgeschabsel.

Dagegen handelt es sich bei der Hypertrichose um eine Krankheit, welche eine Überbehaarung zur Folge hat.
Personen, die unter dieser Erkrankung leiden, sind oft am ganzen Körper stark behaart.
Nur die Fußsohlen oder die Handflächen sind frei von Körperbehaarung.
Oftmals werden diese Menschen auch Wolfsmenschen bezeichnet, was stark an der Psyche der betroffenen Personen zehren kann.

Frauen erkranken meist an der Haarerkrankung Hirsutismus.
An dieser Erkrankung leiden die betroffenen Frauen sehr stark. Diese Erkrankung greift auf den ganzen Körper über. Alle Körperregionen, die normalerweise beim Mann behaart sind (zum Beispiel die Brustbehaarung) sind bei betroffenen Frauen auch behaart.

Eine vererbbare Haarerkrankung ist Monilethrix. Das Symptom dieser Krankheit ist, dass die Haare an bestimmten Stellen am Kopf, wenige Millimeter über der Kopfhaut abbrechen. Die Haare sind Aufgrund von Veränderungen stark brüchig, oftmals auch noch glanzlos und dünn.